Marina Caba Rall: Esperanza

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München 2018 (btb Verlag, Random House)

Esperanza lebt mit Ihrem Mann in Berlin. Sie ist vor langer Zeit aus Spanien gekommen und hat in einer Fabrik Arbeit gefunden.

Die scheinbar Idylle wird durch ein Ereignis gestört: Der Großvater, der zu Zeiten Francos irgendwo erschossen und verscharrt wurde, soll ausgegraben und endlich bestattet werden. Zu diesem Zweck fährt Esperanza zu ihrer Schwester nach Spanien.

Ihre erwachsene Tochter Karla bekommt die Sache jedoch mit und schafft es, in der gleichen Maschine nach Spanien zu fliegen wie ihre Mutter.

Zuvor kreuzt ein Halbbruder von Karla "Juan" auf, von dem Karla überhaupt nichts wusste. Bevor ihre Mutter nach Deutschland kam, war sie schwanger und mit einem Mann liiert, der Alonso hieß. Dieser Alonso ist auch vor kurzem gestorben und hat in einem Testament seinem Sohn Juan erklärt, dass er doch ein Mutter hätte! Bis dahin glaubte dieser, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben wäre.

Esperanza will jedoch von ihrem vermeintlichen Sohn nichts wissen und tritt ihn mit Hass entgegen. Es stellt sich heraus, dass Juan gar nicht der Sohn von Alonso ist, sondern von dessen Vater. Ein Missbrauchsgeschichte wird hier angedeutet und erklärt Esperanzas Hass auf Juan.

Im Rahmen der Aktion zu dem ermordeten Großvater finden die zerstreuten Familien für einen Moment wieder zusammen.