Gerhard Wisneswki: 2017 - Das andere Jahrbuch

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verheimlicht, vertuscht, vergessern - Was 2016 nicht in der Zeitung stand

Kopp Verlag, Rottenburg 2017

Bad Aibling: Das geheimnisvolle Zugunglück (S. 41 ff)

Aber was den Kollegen Fahrdienstleiter bewogen hat, diese falsche Signalstellung (Zs1) zu bewirken, das ist natürlich auch für mich ein Rätsel, eine große Frage, sagte der Geschäftsführer der Tegernsee-Bahn im heute journal vom 16. Februar 2016. Denn: Es ist nicht leicht, so ein Signal zu stellen. (47)

Das Ersatzsignal sind schon besondere Schalter, besondere Taster, die er bedienen muss. Also da muss etwas auch in dem Kollegen abgelaufen sein, das ihn dazu veranlasst hat, diese besondere Handlung zu vollführen. (...)
Doch bei dem Verfahren ab dem 10. November 2016 stellte sich heraus, dass die Betätigung der Sondersignale nicht in den entsprechenden Dokumenten auftauchte, so Spiegel Online (14.11.2016) - und das, obwohl der direkte Vorgesetzte den Angeklagten vor Gericht als sehr zuverlässig, pflichtbewusst und pünktlich bezeichnete. Es habe bis zum Unfalltag kein einziges dienstliches Vergehen gegeben. Donnerwetter - und ausgerechnet das Setzen der Sondersignale soll der Mann nicht dokumentiert haben? (48)

Fragen kann man die Lokführer nicht mehr, denn alle sind tot. (49)

Gäbe es den unglücklichen Fahrdienstleiter nicht, trüge niemand anderer als die Deutsche Bahn die Verantwortung für die Katastrophe. (50)

Denn anders als bei Verwirrung, Konfusion oder Irrtümern zu erwarten, sind bei dem Zugunglück von Bad Aibling eigentlich keine konfusen, sondern zielgerichtete Handlunge erkennbar. (....)
Es fällt also schwer, dieses Ereignis nicht als das Ergebnis eines genau ausgeklügelten Plans zu begreifen: entweder des Fahrdienstleiters, was wohl auszuschließen ist, oder irgendeiner Kraft, die schlicht die Signale oder das Stellwerk manipuliert hat. (52)

Ausgerechnet am Tag vor der Zugkatastrophe, also ganz kurzfristig, war das Stellwerk in Bad Aibling einer Inspektion unterzogen worden, die von 9.10 Uhr bis 15.36 Uhr dauerte (8. Februar 2016). Und das am Rosenmontag. So steht es jedenfalls in der vorher zitierten Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen: Nach den Eintragungen im Störungs- und Arbeitsbuch fand am Vortag des Unfalls eine Inspektion am Stelltisch und an der Innenanlage in Bad Aibling statt. (57)

Denn während die Öffentlichkeit ausschließlich auf den Fahrdienstleiter gehetzt wurde, spielte sich die Katastrophe in Wirklichkeit in der Welt der Deutschen Bahn ab: Alle wichtigen Anlagen gehörten ihr oder wurden von ihr betrieben. vom Stellwerktisch bis zum Mobilfunk. (58)

Interessanterweise wurde der Fahrdienstleiter von der Deutschen Bahn laut Medien nicht einmal gefeuert, nachdem er quasi zwölf Menschen umgebracht und 89 verletzt haben soll. Stattdessen einigte man sich auf eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisse (...). So etwas geschieht eigentlich nur, wenn der Arbeitgeber für eine Kündigung nicht genügend in der Hand hat. Deshalb ist damit normalerweise auch Geld verbunden, nämlich eine Abfindung. (61)

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Ein weiterer Rekord-Pechvogel war ein gewisser Amerikaner namens Mattew, der sowohl bei den Anschlägen des 11.9.2001 als auch bei dem Massaker im Pariser Nachtclup Bataclan im November 2015 dabei gewesen sein soll. (98)

Wer auf die Festnahme von Terrorverdächtigen keinen Wert legt, der ist auch an ihren Aussagen nicht interessiert. Aber warum nicht? Weil er gar nicht will, dass die Netzwerke auffliegen und der Terror endlich gestoppt wird? Oder weil er selbst mit drinhängt? (103)

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24. März - Das Schweigen der Lämmer: Warum verstummten die Germanwings-Passagiere?

Daher handelt es sich in Wirklichkeit nicht um ein rechtsstaatliches Verfahren, sondern um einen Hexenprozess post mortem. (104)

Nach der Katastrophe wurden in den Bergen nämlich nicht nur keine Leichen gesichtet, sondern auch

  • keine Pässe
  • keine Handyfotos und
  • keine letzten Nachrichten der todgeweihten Passagiere gefunden, weder perSMS noch auf Papier.

Laut Spiegel Online fand die Bergung der Gegenstände an der Unfallställe nicht durch amtliche Ermittler statt, sondern durch eine private Firma namens Kenyon International, die nach eigener Darstellung Krisen und Katastrophenmanagement betreibt. (...)
Überall, wo es knallt, ist Kenyon auf Wunsch zur Stelle, sammelt Leichen und Beweismittel ein und betreut die Angehörigen bis hin zu den jährlichen Gedenkveranstaltungen. (111)

(...) dass die USA schon seit Langem Szenarien mit verschwundenen Flugzeugen und gefälschten Trümmerfeldern in der Schublade haben (Operation Northwoods). Womit sich die Frage aufdrängt, ob Flug 4U9525 überhaupt jemals wie geplant gestartet ist oder ob die Opfer vorher abgefangen und entführt wurden, während an der Absturzstelle zur Trümmer abgeladen wurden.  (112)

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Äquatorwetter in Deutschland

Am 16. Juni 2016 machte Die Welt (onlie) einige bemerkenswerte Aussagen:

  1. Eine vergleichbare Wetterlage wie Ende Mais und Anfang Juni hat es nach Einschätzung eines Experten noch nie gegeben, schrieb das Blatt (...). Also nicht ungewöhnlich oder selten, sonder noch nie.
  2. Wir gehen davon aus, dass wir es mit einem Phänomen in einer neuen Ausprägung zu tun haben, zitierte die Zeitung den Leiter der bayerischen Wasserwirtschaft und Professor an der Technischen Universität München, Martin Grambow (...).
  3. Die Unwetterzellen seien über Stunden ortsfest gewesen und nicht wie ein normales Sommergewitter weitergezogen.
  4. Noch nie gab es so viele Blitze und so viele Blitzopfer zu beklagen.
  5. Eine weitere Besonderheit sei die enorme Größe der Unwetterzellen und eine extreme Aufladung mit Feuchtigkeit gewesen - so wie wir es normalerweise nur in Äquatornähe kennen. (150/151)

Wie wäre es zum Beispiel mit 3,6 Millionen Watt? So viel Energie strahlt die berüchtigte HAARP-Anlage des US-Militärs in die Atmosphäre ab. (152)

Durch HAARP lässt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Das Katastrophenwetter und die Blitzorgien vom Frühsommer 2016 lassen grüßen. Das Projekt ermöglicht somit auch die Manipulation des globalen Wetterverhältnisse. Tatsächlich stehen HAARP-Anlagen heute in allen Teilen der Welt herum - auch in Europa. (154)

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Denunzianten im Staatsauftrag

Dabei ist das Horrorbild des rechtsextremen Deutschlands, das die Amadeu Antonio Stiftung zeichnet, gefälscht - jedenfalls, wenn man der Neuen Westfälischen glaubt. Die in Zusammenarbeit mit ProAsyl von dem Kahane-Projekt Mut gegen rechte Gewalt angegebenen Zahlen von Angriffen auf Flüchtlinge sind um 80 bis 100 Prozent zu hoch, hat die Lokalzeitung festgestellt (online, 29.10.2016): Die von der Lokalzeitung mühsam recherchierten Fakten ließen den Verdacht aufkommen, dass es sich bei dem diesbezüglichen Agieren der Amadeu Antonio Stiftung um eine absichtliche, rein ideologiegeleitete Täuschung der Öffentlichkeit handelt, schrieb der habilitierte Theologe und Blogger David Berger auf seiner Website (2.11.2016). (178)