Gesehen am 26.6.2014 im Monopol (München)
- Regie/Drehbuch: Uberto Pasolini
- Kamera: Stefano Falivene
- Darsteller: Eddie Marsan (Mr. May); Joanne Froggatt (Kelly)
Plot: Mr. Mays Job ist es, bei Verstorbenen, die scheinbar keine Familie haben, nach Angehörigen zu suchen. Leider hat er dabei selten Glück und die ganze Angelegenheit endet oft damit, dass Mr. May alleine bei der Beisetzung anwesend ist, um dem Toten die letzte Ehre zu erweisen. Als sein Vorgesetzter im wegen seiner zu gründlichen Recherchen nach über 20 Jahren kündigt, bricht für May eine Welt zusammen. Bei seinem letzten Fall will er nochmals alles geben und endlich ein paar Angehörige und Freunde ausfindig machen.
Kommentar: Unheimlich anrührender Film von Pasolini, der ein geniales Drehbuch geschrieben und dies mit viel britischem Humor umgesetzt hat. Die Länge der Einstellung stimmt perfekt. Obwohl er eigentlich linear durcherzählt ist, bergen viele Einstellungen immer wieder Überraschungen. Der Film hat einen eigenen Rythmus, der einem rasch in seinen Bann zieht.