Frankreich, Tschad 2013 - gesehen in Münchner Freiheit 2 am 30.6.13 (Filmfest München)
- Regie/Drehbuch: Mahamat-Saleh Haroun
- Kamera: Antoine Héberlé (AFC)
- Schnitt: Marie-Hélène Dozo
- Darsteller: Souleymane Démé (Grigris), Anaïs Monory (Mimi) u.a.
Plot: Der mit seiner Mutter und seinem Schwiegervater lebende Grigris schlägt sich so durch. Er ist behindert und verdient sich (trotzdem!?) in einer Disco gelegentlich mit speziellen Tanzeinlagen etwas Geld hinzu. Als sein Schwiegervater schwer erkrankt und Geld für eine Operation benötigt, beschließt Grigris ihm zu helfen. Von da an kompliziert sich sein Leben. Er schafft es zwar das Geld aufzutreiben, muss aber aus der Stadt fliehen. Seine Liebe zu einer Prostituierten kommt ihm dabei zugute. Vor den potentiellen Mördern fliehen schließlich beide aus der Stadt...
Kommentar: Faszinierender Film, der einer einfachen - man könnte fast sagen - mündlichen Erzähltradition folgt. So wie Souleymane Grigris spielt, muss man einfach an ein Happy End glauben, auch wenn während des Films genügend Anlass besteht, daran zu zweifeln...