Free21 Nr. 5, 5. Jg, Oktober 2018, S. 38-41
Am 12. September 2001 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution Nummer 1368, in welcher der Tat "die schrecklichen Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York, Washington (D.C.) und Pennsylvania auf das Schärftste verurteilt und solche Anschläge wie jede Handlung des internationalen Terrorismus als Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit betrachtet. (38)
Der Sicherheitsrat verabschiedete Resolution 1368 nicht auf der Grundlage von Fakten, sondern von gemeinsamen Interessen. (...) Jedes Jahr wiederholen die UN-Mitgliedstaaten die verlogene Aussage, dass der Terrorismus eine der schwerwiegendsten Bedrohungen für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit sei. Für diese Aussage hat die Weltorganisation nie Beweise vorgelegt. (...)
Am 28. September 2001 erschien ein Interview mit Osama Bin Laden in der pakistanischen Tageszeitung Ummat, die in Karachi erscheint. In diesem Interview bestritt bin Laden nachdrücklich nicht nur eine Beteiligung an 9/11, sondern verurteilte diese Angriffe als unvereinbar mit dem Islam. (...)
Aber die überraschendste Aussage in diesem Interview war Bin Ladens Andeutung, dass die Anschläge vom 11. September von Akteuren des tiefen Staates in den USA begangen wurden. (39)
So griffen die Vereinigten Staate einen Mitgliedstaat des Vereinten Nationen an, bevor sie festgestellt hatten, wer die Anschläge des 11. September 2001 durchgeführt hatte. Die Mitglieder der Vereinten Nationen fanden das gut oder sie schwiegen. (40)
Am 19. April 2002, hielt Robert S. Mueller, III., Chef des FBI, eine Rede vor dem Commonwealth Club of California. Er sagte unter anderem:
Die Entführer (von 9/11) hinterließen keine Spuren (...). In unserer Untersuchung haben wir kein einziges Blatt Papier entdeckt - weder hier in den USA, noch in der Schatztruhe von Informationen, die in Afghanistan und anderswo auftauchten -, wo die Planung der Anschläge erwähnt wurde. (...)
Am 6. Juni 2006 veröffentlichte Muckraker Report ein Gespräch zwischen dem Journalisten Ed Haas und dem FBI-Sprecher Rex Tomb. (...)
Der Grund, warum 9/11 nicht auf Usama Bin Ladens Steckbrief erwähnt wird, ist, dass das FBI keine stichhaltigen Beweise besitzt, die Bin Laden mit 9/11 verknüpfen. (41)